Jungallianz für das Klima

Für ein griffiges CO2 Gesetz!

Die Energiestrategie 2050 wurde angenommen - ein grosser Erfolg. Ein erster Schritt in die richtige Richtung!


Spätestens nach der Präsentation der neuen Klimaszenarien der ETH Zürich und MeteoSchweiz ist klar: Die Schweiz braucht eine innovative und griffige Klimastrategie. Die Schweiz und ihre Bewohner sind dem Klimawandel gleich doppelt so stark ausgesetzt: Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ist die globale Durchschnittstemperatur um 0,9 Grad Celsius gestiegen - in der Schweiz jedoch bereits um 2,0 Grad. Unternehmen wir nichts, könnte es bis 2085 im schlimmsten Fall bis zu 5,4 Grad wärmer werden. Dies zeigt klar:

Wir müssen heute handeln!

Medienmitteilungen


Ein griffiges und wirksames CO2-Gesetz ist zwingend notwendig

Die überparteiliche “Jungallianz für das Klima” setzt sich vehement dafür ein, dass in der kommenden Session ein griffiges CO2-Gesetz verabschiedet werden kann. Dieses brauchen wir, um die Ziele des Pariser Abkommens einzuhalten und um unsere eigene Energiestrategie 2050 endlich vorwärts zu treiben.
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Ziele

Investition in die Innovationskraft unserer Wirtschaft

Als innovatives, hochtechnisiertes Land sind wir in der Pole-Position zur Entwicklung von klimafreundlichen Technologien. Beste Voraussetzungen, um wenigstens drei Viertel des Schweizer Klimaziels bis 2030 im Inland zu erfüllen.

Beitrag vom Mobilitätssektor

Der Verkehr ist der grösste Klimasünder der Schweiz. Er verursacht 33 Prozent der Treibhausgase und dies ohne Berücksichtigung des internationalen Flugverkehrs aus der Schweiz. Mobilität ist heute viel zu günstig und wird dadurch zu leichtfertig konsumiert.

Verbindliche Gebäudestandards

Die Mehrheit der UREK-N möchte im Gebäudebereich die Kantone aus der Verantwortung nehmen. Doch auch die Kantone müssen heute handeln, da das Zuwarten teuer werden kann. Die Kantone sollen dafür sorgen, dass die CO2-Emissionen aus fossilen Brennstoffen im Durchschnitt um 50 Prozent reduziert werden. Kann dies nicht erreicht werden, fordern wir Gebäudestandards für Neubauten und bestehende Bauten.

Komitee

„Es ist ein Skandal, dass die CO2-Emissionen von Neuwagen wieder steigen. Es braucht jetzt ein griffiges CO2-Gesetz!“

Nikolai Orgland

Kampagnenleiter Jungallianz

„Eine Flugticketabgabe ist längst überfällig und gehört ins CO2-Gesetz. Wir müssen aufhören, Fluggesellschaften zu subventionieren!“

Tobias Vögeli

Co-Präsident jglp CH

„Die Revision des CO2-Gesetzes mit einem hohen Reduktionsziel im Inland ist eine grosse Chance für unsere Wirtschaft. Im Inland gibt es weiterhin ein grosses Potenzial für den Ausbau erneuerbarer Energie, auch in der Wasserkraft.“

Josko Pekas

Generalsekretär JCVP

„Unser Handeln entscheidet darüber welche Welt wir der nächsten Generation hinterlassen. Bleiben wir im Klimaschutz weiterhin untätig wälzen wir die Probleme von heute auf die Generation von morgen ab. Stattdessen brauchen wir jetzt konkrete, verbindliche Massnahmen für den Klimaschutz nicht nur uns sondern auch unseren Kindern zuliebe.“

Claudia Schürch

Präsidentin JEVP

„Auch 10 Jahre nach der Offroader-Initiative bleibt der motorisierte Individualverkehr der grösste Umweltsünder der Schweiz. Es braucht strengere CO2 Richtwerte!“

Luzian Franzini

Co-Präsident Junge Grüne

„Es braucht dringend mehr Bestrebungen für einen grünen Finanzplatz in der Schweiz. Es kann nicht sein, dass wir gleichzeitig versuchen, unsere CO2-Emissionen zu senken, während Grossbanken, Pensionskassen und die SNB ungehindert in fossile Energien investieren können und so den Klimawandel vorantreiben.“

Levin Lempert

Vize-Präsident JUSO

„Wir müssen jetzt die Energiewende im Inland vorantreiben. Dafür müssen wir in die Innovationskraft unserer Wirtschaft investieren und unsere CO2-Emissionen im Inland kompensieren. Es kann nicht sein, dass wir die Verantwortung ins Ausland abschieben.“

Nicolas Huissoud

Vorstand JBDP

Kontakt

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Jungallianz für das Klima

Nikolai Orgland - Kampagnenleiter Jungallianz
Telefon: +41 76 407 37 92
Mail: kontakt@jungallianz-klima.ch